Dieser Krimi schildert ein fast perfektes Verbrechen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Realität des Deutschlands von heute.

Die Kurzfassung

Bei einem Banküberfall in Hamburg erbeuten die beiden Räuber nur eine relativ geringe Summe. Bei dem Überfall wird ein Bankkunde, ein junger Mann, erschossen. Als die Polizei die Bankfiliale umstellt, nehmen die Gangster eine junge Bankangestellte als Geisel. Mit ihr als Druckmittel erzwingen sie die Stellung eines Fluchtwagens und entkommen. Das zuständige Landeskriminalamt bildet eine Sonderkommission unter der Leitung des erfahrenen Hauptkommissars Schwerdtfeger. Die Sonderkommission holt  sich zu ihrer Unterstützung den Psychologen Dr. Clemens, einen Polizei-Externen. Bald gibt es erste Ergebnisse: Eine der Videokameras im Schalterraum der Bank hatte ein Bild vom Gesicht eines der beiden Verbrecher  eingefangen. Er wird als der kürzlich auf Bewährung entlassene  Schwerkriminelle Ebeling identifiziert. Dr. Clemens hält ihn für einen hochgefährlichen Psychopathen. Es gelingt, das Handy der als Geisel genommenen Bankangestellten zu orten: Damit hat man den Schlupfwinkel des Trios entdeckt: Das Gebäude wird vom Mobilen Einsatzkommando umstellt. Beraten vom Psychologen Dr. Clemens, hat die Sonderkommission eine Strategie erarbeitet, deren erstes Ziel es ist, das Leben der Geisel zu schützen. Man setzt auf eine Zermürbungsstrategie; es muss geduldig versucht werden, die Verbrecher von der jungen Bankangestellten und der beiden alten Leute, welchen die besetzte Wohnung gehört, zu trennen.
Bei diesem Stand der Dinge greift plötzlich eine höhere Macht ein. Schwerdtfeger wird von seinem Vorgesetzten, Kriminaloberrat Reinders, angewiesen, die beiden Verbrecher mit der Bankangestellten abziehen zu lassen. Als Schwerdtfeger sich mit Verweis auf die in der Sonderkommission gefassten Beschlüsse weigert, wird er vom Polizeipräsidenten kurzer Hand der Leitung der Sonderkommission entbunden.
Sein Nachfolger wird der fügsame Kommissar Michaelis, der weisungsgemäß die drei abziehen lässt. Sie tauchen alsbald wieder unter. Wieder beginnt die Suche nach den Verbrechern und ihrer Geisel.
Nachdem man sie unter großem Aufwand wiedergefunden hat, beginnt


Das Coverbild zeigt einen Teil der historischen Speicherstadt in Hamburg. Hier geschieht ein kaltblütiger Mord

 

 

nun eine wilde Jagd, die auf der Autobahn nach Bremen mit einer Katastrophe endet.

Schwerdtfeger lässt der tragische Ausgang eines im Grunde doch beherrschbaren Falles keine Ruhe. Ohne dafür einen Auftrag zu haben, beginnt er, auf eigene Faust zu ermitteln. Und was er herausfindet, ist einfach unglaublich.

 

 

 

Was hat es mit dem Rubicon auf sich?

Der Rubicon war ein Fluss im römischen Reich. Er bildete eine Grenze, deren Überschreitung den Heerführern in Begleitung ihrer Legionen verboten war. Das war eine Sicherung dagegen, dass irgend ein machtbesessener

Feldherr den römischen Senat stürzte und sich zum Imperator machte. Cesar überschritt den Rubicon mit seinen Legionen und machte sich zum Alleinherrscher.